HSV-Trikot in Pink & Rosa für Kinder, Damen und Herren

Das pinkfarbene HSV-Trikot hat für einiges Aufsehen gesorgt. Die Farbe Pink bzw. Rosa ist nämlich nicht gerade typisch für Fußballtrikots – jedenfalls nicht in Deutschland. Außerhalb Deutschlands sind pinke Jerseys gar nicht so ganz ungewöhnlich. Der US Palermo beispielsweise trägt – wie schon das Vereinslogo zeigt – Pink bzw. Rosa. Insbesondere unter Frauen dürfte das HSV-Trikot in pink beliebt sein – vorausgesetzt, sie sind selbst Anhänger des Hamburger SV. Aber auch unter Männern und Kindern findet dieses Trikot Verbreitung: Das peppige und knallige Pink kommt eben insgesamt sehr gut an. Auch wir finden, dass das pinkfarbene – oder auch die hier zu findenden eher rosafarbenen – Jersey einges her macht. 🙂

Wir haben uns also nach Deals zu HSV-Trikots in Pink umgesehen – und sind fündig geworden. Hier gibt es also Trikots für Kinder, aber auch für Frauen und Männer. Die unten zu findenden Angebote sind auf jeden Fall nicht verkehrt. Schaut hier gerne immer mal wieder rein, um keinen HSV-Deal zu verpassen.

 

 

Hier wollen wir euch noch ein wenig zur Geschichte des Hamburger SV erzählen. Dabei werden natürlich auch die Trikots eine Rolle spielen, vor allem aber Erfolge des Vereins. Kleiner Hinweis vorab: Auch das HSV-Trikot in Pink war nicht in der Saison 2016/2017 das erste Mal auf dem Markt. Bereits einige Jahrzehnte davor spielte die Nordlichter mit pinkfarbenen Trikots. Dazu jetzt gleich mehr.

 

Der Hamburger SV gilt als einer der erfolgreichsten Vereine Deutschlands. Zwar bleibt der sportliche Erfolg zurzeit aus, doch haben die Hanseaten eine interessante Historie aufzuweisen. Grund genug, um euch die Geschichte der Nordlichter ein wenig näherzubringen. Neben der Entstehung gehen wir vor allem auf den weiteren Verlauf, die Erfolge und die bekanntesten Personen des Vereins ein. Wie immer wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen!

 

Die Anfänge des HSV


Das Jahr 1887 ist das offizielle Gründungsjahr der Hanseaten. Doch entsprang der Klub eigentlich am 02. Juni 1919 aus einem Zusammenschluss der drei Hamburger Vereine SC Germania von 1887, dem Hamburger FC 1888 und dem FC Falke 1906. Jedoch wird das Entstehungsdatum des SC Germania, der 29. September 1887 als Tag der Gründung des Hamburger Sportvereins genannt. Die Vereinsfarben Blau und Schwarz des SC Germania wurden ins Wappen übernommen und man Spielte in Anlehnung der Stadtfarben in der bekannten weißen und roten Montur. Heimspielstätte wurde der Sportplatz am Rothenbaum. Doch wich man für die großen Spiele in das Stadion Hoheluft sowie das Altonaer Stadion aus, da beide Stadien über eine größere Zuschauerkapazität verfügten.
Folglich spielte der neugegründete HSV mit dem ersten Trainer der Vereinsgeschichte Rudolf Agte für ein Jahr in der Hamburger Liga bis der Verband die Spielklassen in die Nord- und Südkreisliga aufteilte. Bis 1933 wurde der Verein satte elfmal norddeutscher Meister und konnte so auch als norddeutscher Titelverteidiger an den Endrunden um die deutsche Meisterschaft teilnehmen. So holte man in der Spielzeit 1922/1923 unter Trainer A. W. Turner den ersten deutschen Meistertitel. Dies gelang dem Klub erneut in der Spielzeit 1927/1928 mit Trainer Rudolf Agte in seiner zweiten Amtslaufzeit. Bekannteste Spieler zur dieser Zeit waren vor allem Otto Harder, Franz Horn und Asbjorn Halvorsen, die maßgeblichen Anteil am Erfolg der Rothosen hatten.

 

Der Hamburger SV 1933 bis 1963


Durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich auch gesamte Ligasystem in Deutschland. Der HSV spielte ab 1933 in der Gauliga Nordmark und konnte bis 1945 sechs Gaumeisterschaften einfahren. Jedoch blieb man in den Endrunden um die deutsche Meisterschaft Titellos. Kurios war zudem, dass während des Krieges meist erst an den Spieltagen bekannt wurde, welche Spieler zum Einsatz kamen, da viele von ihnen der Wehrmacht angehörten. Die wohl erfolgreichsten Spieler zur jener Zeit waren vor allem Rudolf Noak, Edmund Adamkiewicz und Paul Janes.
Nach dem Krieg spielten die Rothosen bis 1947 in der wiedereingeführten Hamburger Liga und konnten in der ersten Saison ohne Niederlage die Meisterschaft gewinnen. Ab 1947 wurde Oberliga Nord mit zwölf Mannschaften in Betrieb genommen. Schnell dominierte der Klub mit Spielern wie Herbet Wojtkowiak, Fritz Laband und Jupp Posipal die regionale Liga und konnte Meisterschaft um Meisterschaft einfahren. Bis heute halten die Rothosen den Rekord für die meisten gewonnenen Regionalmeistertitel (25) in Deutschland. Lediglich der dritte deutsche Meisterschaftstitel blieb den Hanseaten verwehrt.
Dieser folgte jedoch in der Saison 1959/1960. Mit einem 3:2 setzte man sich im Endspiel gegen den 1.FC Köln durch. Die Tore erzielten HSV-Legende Uwe Seeler (2) und Charly Dörfel. Auch im DFB-Pokal konnte der HSV 1963 den ersten Erfolg verzeichnen. So gewann man das Finale mit 3:0 gegen den BVB. Uwe Seeler erzielte dabei alle drei Treffer.

 

HSV als Gründungsmitglied der Bundesliga


Die Saison 1963/1964 war der Beginn der Fußball-Bundesliga in Deutschland. Der HSV gehörte zu den Gründungsmitgliedern und belegte in der ersten Saison den sechsten Platz und „Uns Uwe“ wurde mit 30 Toren der erste Torschützenkönig der neuen Bundesliga. Zudem spielte man seither im heute bekanntem Volksparkstadion.
Sportlich gesehen lief es bin in die 1970er aber er durchwachsen. Zwar konnte man 1968 das Endspiel des Europapokals der Pokalsieger erreichen, doch unterlag man dort dem AC Mailand mit 0:2. Des Weiteren scheiterte man ein Jahr zuvor mit im DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern München (0:4).

 

Die glorreichen 1970er und 1980er


Doch auf die eher durchwachsenen ersten Jahre in der Bundesliga folgte die wohl erfolgreichste Zeit des Vereins. In dieser Zeit sollte das HSV-Trikot Ausweis von einer echten Dominanz im deutschen – aber auch internationalen – Fußball werden.

Nachdem die Ära „Uwe Seeler“ (bis heute bester Torschütze des Vereins) 1972 zu Ende ging, holte man 1973 mit dem deutschen Ligapokal nach über zehn Jahren wieder einen Titel. Drei Jahre später gewann man zudem den DFB-Pokal und holte in der darauffolgenden Saison mit dem Europapokal der Pokalsieger den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte. Mit einem 2:0 setzte man sich gegen den RSC Anderlecht durch. Als TOP-Spieler von damals, die das HSV-Jersey trugen und für die bislang erwähnten Erfolge in den 1970ern verantwortlichen waren, sind insbesondere zu nennen: Willy Reimann, Horst Bertl und der für die wichtigen Tore bekannte Felix Magath.

 

Legendär: Das HSV-Trikot in Pink 1976/77

Nicht erst in letzten Jahren verfielen die HSV-Verantwortlichen auf die Idee, das HSV-Jersey in peppigem Pink zu produzieren. Bereits zur Saison 1976/77 lief der HSV in Pink auf. Die Idee zu diesen Jerseys hatte der damalige Boss des Hamburger SV, Peter Krohn. Dieser hatte genug von den immer gleichen Farben der Trikots. Zudem wollte er mit den HSV-Trikots in Pink vermehrt Frauen ins Stadion locken, was ihm wohl auch gelang.

 

Das HSV-Trikot als Symbol für fußballerische Klasse


Mit Günter Netzer holte man 1977 zudem den bislang erfolgreichsten Manager der Klubhistorie. Jener hatte großen Anteil an den Erfolgen ab 1979. So krempelte er den Kader ordentlich um und holte neben Starspieler Kevin Keegan (kam vom damaligen Europapokalsieger der Landesmeister Liverpool) weitere wichtige Spieler wie Bernd Wehmeyer, Jimmy Hartwig und Horst Hrubesch. Mit den bereits in Hamburg spielenden, Peter Nogly, Casper Memering und Manfred Kaltz (bis heute Rekordspieler der Rothosen) holte man 1979 auch die erste Bundesligameisterschaft und den vierten deutschen Meisterschaftstitel überhaupt. Insbesondere Stürmerstar Kevin Keegan beindruckte mit außerordentlich guten Leistungen und wurde 1978 und 1979 zu Europas Fußballer des Jahres gekürt.


Mit diesem Starensemble räumte man Anfang der 1980er schließlich richtig ab. Weitere wichtige Akteure wie Thomas Von Heesen, Holger Hieronymus und Ditmar Jakobs traten dem eh schon gutaufgestelltem Kader bei. Einen echten Coup legten die Hamburger aber mit dem Transfer von Franz Beckenbauer hin. Der Libero trug von 1980 bis 1982 das Trikot des Hamburger SV.


Folgerichtig kamen in den Spielzeiten 1981/1982 und 1982/1983 gleich zwei weitere Meistertitel dazu. Doch vor allem die Saison 1982/1983 bleibt unvergessen. So setzte man sich im Finale des Europapokals der Landesmeister mit einem 1:0 durch Felix Magath gegen die damalige Macht Juventus Turin durch und war am Fußballhimmel angelangt. Bis heute ist dies der größte Erfolg des Hamburger Sportvereins. Vier Jahre später konnte man mit dem dritten DFB-Pokalsieg den letzten großen Titel einfahren. Gerade die Titel in den 1980ern hat man unter anderem auch Trainer Ernst Happel zu verdanken. So gilt der Österreicher als erfolgreichster Coach der Vereinshistorie.


Der Hamburger SV – heute


An die Glanzzeiten aus den 1980ern konnte der HSV bis heute nicht mehr anknüpfen. Dennoch sind die Fans des HSV ihrem Verein treu ergeben, HSV-Trikots verkaufen sich immer noch super. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, wissen die HSV-Verantwortlichen. Sie arbeiten daran, sportlich wieder besser zu werden. Bislang gelingt das aber nicht so richtig. Jetzt aber mal der Reihe nach:

Zwar gewann man 2004 zum zweiten Mal den Ligapokal, doch bleiben die großen Erfolge aus. Nach zwei Spielzeiten in der UEFA Champions League (2000/2001 & 2006/2007) spielte man bis 2010 in der Regel im UEFA-CUP bzw. UEFA Europa League. Neben prägenden Figuren wie Sergey Barbarez, David Jarolim und Mladen Petrić stach vor allem der Niederländer Rafael Van der Vaart in den 2000ern mit herausragenden Leistungen heraus. Jedoch entschied sich der offensive Mittelfeldspieler 2008 für einen Wechsel zu Real Madrid.
Sportlich gesehen ging es für den HSV ab 2010 bergab. Viele Trainerwechsel und interne Probleme überschatteten den Fußball in Hamburg.

Zwar konnte man sich 2014 und 2015 über die Relegation in der Bundesliga halten (das HSV-Trikot in Pink zur Saison 2016/17 brachte dabei womöglich Glück 😉 ). Doch war auch für den einstigen Dino am 12.Mai 2018 Schluss und man stieg als Tabellenvorletzter erstmals in die 2. Bundesliga ab. Auch nach der Debütsaison in der 2.Liga verpasste der Verein den Wiederaufstieg. Folglich spielt man aktuell abermals in Deutschlands zweithöchster Spielklasse und kämpft um den Aufstieg. Wir sind gespannt, ob der HSV irgendwann noch einmal an die großen Zeiten aus den 1980ern anknüpfen kann und weitere Identifikationsfiguren wie Uwe Seeler, Manfred Kaltz oder Felix Magath aus dem Verein hervorgehen. Wir drücken dabei auf jeden Fall die Daumen!

Bis dahin kann man als HSV-Fan in Erinnerungen schwelgen. Tolle Trikots helfen dabei – ob in Pink oder Rosa oder Blau. Die Trikots sind vielfältig. Genauso wie der HSV selbst. 🙂